BAYERISCHEr FORSCHUNGSVERBUND -
INDUZIERTE PLURIPOTENTE STAMMZELLEN (ForIPS)



Ziel von ForIPS ist die Etablierung der iPS-Technologie zur Entwicklung eines Krankheitsmodells für die Parkinson-Krankheit.
Die Projektgruppen in ForIPS untersuchen an neuralen Zellen, die aus iPS von Patienten mit der Parkinson-Krankheit gewonnen werden, die molekularen und zellulären Mechanismen bei der Entstehung des sporadischen Parkinson-Syndroms und erforschen neue therapeutische Ansätze. Hierfür reprogrammieren die Forscher Hautzellen von Parkinson-Patienten und entwickeln diese im Labor zu neuralen Zellen weiter. Die so gewonnenen Gehirnzellen bieten ein spezifisches Krankheitsmodell.

Das Herzstück des Forschungsverbundes ForIPS bildet das Zentralprojekt. Diese von allen genutzte Plattform stellt induzierte pluripotenten Stammzellen (hiPS Zellen) und daraus abgeleitete neurale Zellen von gesunden Kontrollen und Parkinson Patienten für den Verbund zur Verfügung. Eine zusätzliche Aufgabe ist die Bereitstellung von standardisierten und validierten Stammzellreagenzien. Wissenschaftlicher Fokus dieses Forschungsprojektes ist die Etablierung komplementärer, nicht in das Genom integrierender Strategien für die Reprogrammierung.

Im Rahmen des Zentralprojekts wird zudem eine Biobank für hiPS und daraus generierter neuraler Zellen für das Land Bayern aufgebaut, die langfristig auch für die Erforschung anderer neuronaler Erkrankungen genutzt werden soll.

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Max Delbrueck Centrum für Molekulare Medizin Berlin Kompetenznetzwerk Stammzellforschung NRW Partner Institutionen Bundesministerium für Bildung und Forschung VDI Technologiezentrum
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